Konkrete Situationen · ca. 8 Min.
Über KI und Chatbots sprechen
Private Daten, Fehlinformationen und emotionale Abhängigkeit thematisieren.
Verbindung herstellen → Verstehen → Schützen → Grenzen setzen → Nachfassen
Die RUHIG-Methode
R — Ruhe bewahren: Bevor du beginnst: kurz durchatmen, eigenes Handy weglegen, nicht im größten Ärger starten, wenn möglich einen ruhigen Ort wählen und genügend Zeit einplanen.
U — Unvoreingenommen zuhören: Nicht sofort bewerten. Nicht unterbrechen. Keine schnellen Schuldzuweisungen. Keine voreiligen Strafen ankündigen.
H — Herausfinden, was passiert ist: Nutze offene Fragen statt Verhör.
I — Im nächsten Schritt gemeinsam handeln: Sicherheit prüfen, Beweise sichern, blockieren und melden, Konten schützen, Schule oder Plattform einbeziehen, professionelle Hilfe holen — wenn nötig.
G — Gespräch später wieder aufnehmen: Ein Gespräch löst nicht immer alles. Vereinbart, wann ihr wieder sprecht, was bis dahin passiert, wer was übernimmt und woran ihr erkennt, ob weitere Hilfe nötig ist.
Guter Einstieg
„Wofür nutzt du KI, und wie entscheidest du, ob eine Antwort stimmt?“
Fragen, die helfen
- Welche Informationen gibst du ein?
- Lädst du Fotos hoch?
- Nutzt du KI für Hausaufgaben?
- Wie prüfst du Antworten?
- Würdest du einem Chatbot private Probleme erzählen?
Wichtige Punkte
- KI kann falsch liegen
- private Daten nicht eingeben
- Bilder bewusst behandeln
- Deepfakes erkennen
- keine emotionale Abhängigkeit
- bei ernsten Problemen mit Menschen sprechen
Druckbare Gesprächskarte
Über KI und Chatbots sprechen
Guter Einstieg
„Wofür nutzt du KI, und wie entscheidest du, ob eine Antwort stimmt?“
Fragen, die helfen
- Welche Infos gibst du ein?
- Fotos hochladen?
- Wie prüfst du Antworten?
Was vermeiden
- KI pauschal verbieten ohne Gespräch
Konkrete nächste Schritte
- Regeln für Eingaben
- Prüf-Gewohnheit
- Menschen bei ernsten Themen
Brauchst du dringend Hilfe?
Bei unmittelbarer Gefahr: Notruf. Für Hilfetelefone und Beratung:
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