Sicher durchs digitale Leben
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Typische Reaktionen des Kindes · ca. 6 Min.

Das Kind weint oder schämt sich

Tempo reduzieren, Nähe anbieten, nicht sofort Details verlangen.

Verbindung herstellen → Verstehen → Schützen → Grenzen setzen → Nachfassen

Die RUHIG-Methode

RRuhe bewahren: Bevor du beginnst: kurz durchatmen, eigenes Handy weglegen, nicht im größten Ärger starten, wenn möglich einen ruhigen Ort wählen und genügend Zeit einplanen.

UUnvoreingenommen zuhören: Nicht sofort bewerten. Nicht unterbrechen. Keine schnellen Schuldzuweisungen. Keine voreiligen Strafen ankündigen.

HHerausfinden, was passiert ist: Nutze offene Fragen statt Verhör.

IIm nächsten Schritt gemeinsam handeln: Sicherheit prüfen, Beweise sichern, blockieren und melden, Konten schützen, Schule oder Plattform einbeziehen, professionelle Hilfe holen — wenn nötig.

GGespräch später wieder aufnehmen: Ein Gespräch löst nicht immer alles. Vereinbart, wann ihr wieder sprecht, was bis dahin passiert, wer was übernimmt und woran ihr erkennt, ob weitere Hilfe nötig ist.

Guter Einstieg

„Du musst dich vor mir nicht schämen. Wir kümmern uns jetzt darum, dass du sicher bist.“

Wichtige Punkte

  • Tempo reduzieren.
  • Nähe anbieten.
  • Nicht sofort weitere Details verlangen.

Druckbare Gesprächskarte

Das Kind weint oder schämt sich

Guter Einstieg

„Du musst dich vor mir nicht schämen. Wir kümmern uns jetzt darum, dass du sicher bist.“

Fragen, die helfen

  1. Was brauchst du gerade am meisten?
  2. Möchtest du eine Pause?

Was vermeiden

  • Sofort Details erzwingen
  • Beschämung

Konkrete nächste Schritte

  • Sicherheit
  • Ruhe
  • später Details

Brauchst du dringend Hilfe?

Bei unmittelbarer Gefahr: Notruf. Für Hilfetelefone und Beratung:

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