Sicher durchs digitale Leben
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Konkrete Situationen · ca. 10 Min.

Belastende oder sexuelle Inhalte ansprechen

Nicht beschämen — klären, ob es dem Kind schlecht geht und was hilft.

Verbindung herstellen → Verstehen → Schützen → Grenzen setzen → Nachfassen

Die RUHIG-Methode

RRuhe bewahren: Bevor du beginnst: kurz durchatmen, eigenes Handy weglegen, nicht im größten Ärger starten, wenn möglich einen ruhigen Ort wählen und genügend Zeit einplanen.

UUnvoreingenommen zuhören: Nicht sofort bewerten. Nicht unterbrechen. Keine schnellen Schuldzuweisungen. Keine voreiligen Strafen ankündigen.

HHerausfinden, was passiert ist: Nutze offene Fragen statt Verhör.

IIm nächsten Schritt gemeinsam handeln: Sicherheit prüfen, Beweise sichern, blockieren und melden, Konten schützen, Schule oder Plattform einbeziehen, professionelle Hilfe holen — wenn nötig.

GGespräch später wieder aufnehmen: Ein Gespräch löst nicht immer alles. Vereinbart, wann ihr wieder sprecht, was bis dahin passiert, wer was übernimmt und woran ihr erkennt, ob weitere Hilfe nötig ist.

Guter Einstieg

„Du bekommst keinen Ärger, weil du etwas gesehen hast. Ich möchte wissen, ob es dir damit schlecht geht und wie ich dir helfen kann.“

Fragen, die helfen

  • War es freiwillig oder unerwartet?
  • Hat jemand es geschickt?
  • Wurde Druck gemacht?
  • Hast du Angst?
  • Denkst du noch oft daran?

Wichtige Punkte

  • nicht beschämen
  • nicht nach unnötigen Details drängen
  • ruhig erklären
  • bei anhaltender Belastung Hilfe holen

Druckbare Gesprächskarte

Belastende oder sexuelle Inhalte ansprechen

Guter Einstieg

„Du bekommst keinen Ärger, weil du etwas gesehen hast. Ich möchte wissen, wie es dir damit geht.“

Fragen, die helfen

  1. Freiwillig oder unerwartet?
  2. Druck?
  3. Denkst du noch oft daran?

Was vermeiden

  • Beschämung
  • unnötige Details erzwingen

Konkrete nächste Schritte

  • Beruhigen
  • bei Bedarf Hilfe holen
  • nachfassen

Brauchst du dringend Hilfe?

Bei unmittelbarer Gefahr: Notruf. Für Hilfetelefone und Beratung:

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