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Wenn Eltern selbst zu emotional sind
Pause ankündigen, zurückkommen, Thema wirklich wieder aufnehmen.
Verbindung herstellen → Verstehen → Schützen → Grenzen setzen → Nachfassen
Die RUHIG-Methode
R — Ruhe bewahren: Bevor du beginnst: kurz durchatmen, eigenes Handy weglegen, nicht im größten Ärger starten, wenn möglich einen ruhigen Ort wählen und genügend Zeit einplanen.
U — Unvoreingenommen zuhören: Nicht sofort bewerten. Nicht unterbrechen. Keine schnellen Schuldzuweisungen. Keine voreiligen Strafen ankündigen.
H — Herausfinden, was passiert ist: Nutze offene Fragen statt Verhör.
I — Im nächsten Schritt gemeinsam handeln: Sicherheit prüfen, Beweise sichern, blockieren und melden, Konten schützen, Schule oder Plattform einbeziehen, professionelle Hilfe holen — wenn nötig.
G — Gespräch später wieder aufnehmen: Ein Gespräch löst nicht immer alles. Vereinbart, wann ihr wieder sprecht, was bis dahin passiert, wer was übernimmt und woran ihr erkennt, ob weitere Hilfe nötig ist.
Guter Einstieg
„Ich merke, dass ich gerade zu wütend oder erschrocken bin, um gut zuzuhören. Ich brauche zehn Minuten. Dann komme ich zurück, und wir sprechen ruhig weiter.“
Wichtige Punkte
- Die Pause ankündigen — nicht einfach weggehen.
- Eine konkrete Rückkehrzeit nennen.
- Das Thema wirklich wieder aufnehmen.
Druckbare Gesprächskarte
Wenn Eltern selbst zu emotional sind
Guter Einstieg
„Ich merke, dass ich gerade zu wütend oder erschrocken bin, um gut zuzuhören. Ich brauche zehn Minuten. Dann komme ich zurück.“
Fragen, die helfen
- Wann komme ich zurück?
- Was braucht das Kind bis dahin?
Was vermeiden
- Einfach weggehen
- Thema nie wieder aufnehmen
Konkrete nächste Schritte
- Pause ankündigen
- Zurückkommen
- Ruhig weiter sprechen
Brauchst du dringend Hilfe?
Bei unmittelbarer Gefahr: Notruf. Für Hilfetelefone und Beratung:
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