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Du musst nicht höflich bleiben, wenn sich etwas falsch, geheim oder drängend anfühlt.
GUIDE · CA. 8 MIN.
Private Informationen schützen, Warnsignale erkennen und rechtzeitig Hilfe holen.
Ergebnis: Ein klarer Plan für unbekannte Nachrichten, Druck, Bildanfragen und Treffen.
Nicht jede unbekannte Person im Internet hat schlechte Absichten.
Trotzdem ist es wichtig, neue Kontakte vorsichtig zu behandeln. Online kann eine Person ein falsches Alter, einen falschen Namen oder gestohlene Bilder verwenden.
Manche problematischen Kontakte beginnen sehr freundlich und werden erst später persönlich, geheim oder drängend.
Dieser Guide hilft euch, Warnsignale zu erkennen, Grenzen zu setzen und Unterstützung zu holen.

Ein unbekannter Kontakt ist nicht nur eine völlig fremde Person. Dazu kann auch jemand gehören:
Gemeinsame Interessen, ein ähnliches Alter oder ein freundliches Profil beweisen nicht, dass die Identität echt ist.
Du musst nicht höflich bleiben, wenn sich etwas falsch, geheim oder drängend anfühlt.
Keine Adresse, Schule, Telefonnummer, Passwörter, Codes, Bilder oder Standortdaten teilen.
Auch nicht, um die Person zu beruhigen oder eine Drohung zu stoppen.
Zeig die Situation einer erwachsenen Person, der du vertraust.
Profilname, Link, Nachrichten, Datum und Forderungen dokumentieren, wenn das sicher möglich ist.
Nach dem Sichern wichtiger Informationen den Account über die Plattform blockieren und melden.
Die erste Reaktion beeinflusst, ob das Kind vollständig erzählt und später erneut Hilfe holt.
Vermeidet sichtbare Panik, Wut oder Schuldzuweisungen.
Macht klar, dass das Zeigen der Situation richtig und willkommen ist.
„Danke, dass du mir das zeigst. Du bist nicht schuld. Wir lösen das gemeinsam.“
Ein automatischer Geräteentzug kann dazu führen, dass Probleme künftig verborgen werden.
Stellt ruhige, konkrete Fragen — ohne Verhör.
Dokumentiert Profil, Nutzernamen, Links, Nachrichten, Forderungen, Daten und bereits erfolgte Meldungen.
Nutzt Plattformmeldungen, offizielle Meldestellen, Kinderschutzangebote und gegebenenfalls die Polizei.
Ein einzelnes Zeichen beweist nicht automatisch eine gefährliche Absicht. Mehrere Warnsignale oder eine zunehmende Grenzverschiebung sollten jedoch ernst genommen werden.
Markiert zutreffende Signale — ohne sensible Details einzugeben.
Nicht teilen
Zuerst mit einem Erwachsenen prüfen
Meistens unkritisch
„Könnte diese Information dabei helfen, dich zu finden, zu kontaktieren oder unter Druck zu setzen?“
Virtuelle Gegenstände, Geld, Skins oder besondere Aufmerksamkeit können sich freundlich anfühlen. Sie können aber auch genutzt werden, um Verpflichtung oder Schuld zu erzeugen.
Ein Geschenk verpflichtet niemals zu Bildern, privaten Informationen, Gesprächen oder Treffen.
Situation
Bereits geteilt (Kategorien)
Findet unabhängige Hilfe-Linien, Kinderschutzangebote und offizielle Meldestellen für euer Land.
Sextortion
Nicht zahlen. Keine weiteren Bilder senden. Hilfe holen — ohne Schuldgefühle.
Gesprächsleitfäden
Wie beginnen, was fragen, was vermeiden — und wie ihr auf Wut, Schweigen oder Scham reagiert.
Gaming-Sicherheit
Voice-Chat, Kontakte, Käufe, Fairness und sichere Routinen gemeinsam prüfen.
App-Sicherheitsguides
Privatsphäre, Nachrichten, Kontakte, Käufe und Familienfunktionen — Schritt für Schritt für die wichtigsten Apps erklärt.
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Sofort-Schritte für Kinder und Jugendliche — und ruhige, klare Hilfe für Eltern.
Gehacktes Konto
Zugang zurückholen, Geräte abmelden, Konten absichern und Schäden begrenzen.
Betrug & Scams
Druck erkennen, Identitäten prüfen und Geld, Konten und persönliche Daten schützen.
Hilfe-Linien
Internationale Hilfetelefone und offizielle Angebote — nach Land filterbar.
Dieser Guide bietet allgemeine Bildungs- und Organisationshilfe. Er ersetzt keine professionelle Kinderschutz-, Rechts-, psychologische oder Notfallberatung.